11.07.2017

KATICAMP: Deutschlands bester Biathlonnachwuchs zu Gast

Es war bereits die 5. Auflage des Kati Wilhelm Camp in Oberhof für den Biathlon Nachwuchs aus den verschiedenen Landesverbänden Deutschlands. 15 Athleten nahmen die Einladung von Kati zum gemeinsamen Wochenende gerne an und freuten sich auf einen abwechslungsreichen Mix aus Theorie und Praxis.

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>> Presseartikel zum diesjährigen KatiCamp 2017 

Am Freitagnachmittag begrüßte Kati die Athleten beim gemeinsamen Lunch, bevor es anschließend auf die erste Laufrunde ging mit dem Ziel „Oberhofer Nordwand“. Mitten in Oberhof findet man die bis zu 12 Meter hohe Kletterwand, die es zu bezwingen galt. Mit professioneller Sicherung kletterten die Athleten mit großem Eifer aber auch großem Respekt die Wand hoch. Hier war sowohl Kraft als auch Strategie gefragt, um es bis nach oben zu schaffen. Ebenso spannend gestaltete sich der Abstieg. Wie professionelle Bergsteiger wurden die Kletterer abgeseilt, was dem ein oder anderen schon ein wenig Überwindung kostete. Nach der Klettertour ging es dann in lockerem Lauftempo zurück zum Hotel.

Am Abend wurde mit einer kleinen Vorstellungsrunde, verknüpft mit der Ausstattung der Athleten, der gemütliche Teil eingeläutet. Ein gemeinsames Barbecue bot die ideale Plattform, um sich besser kennenzulernen. Nach dem Essen wartete dann noch ein besonderes Highlight auf die Kids. Kati Wilhelm stimmte die Jugendlichen mit ihrem Vortrag „Entscheidungen treffen, Ziele erreichen“ auf die Herausforderungen des Leistungssports Biathlon ein. Eindrucksvoll zeigte sie die emotionalsten Momente ihrer Karriere auf und zog dabei immer wieder Parallelen zu den Entscheidungen, die sie treffen musste, um schließlich die Erfolge feiern zu können, die sie bis heute zu einer der erfolgreichsten Biathletinnen machen. Aus dem Vortrag wurde schnell ein Dialog zwischen den jungen Athleten und der erfahrenen Sportlerin. Neben wertvollen Tipps beantwortete sie viele Fragen rund um Training, Motivation und der Frage „Wie gehe ich mit Niederlagen um?“. Hier konnten die Nachwuchs-Biathleten aus erster Hand erfahren, wie eine Karriere in ihrem Sport aussehen kann und was es bedeutet, an der Spitze zu stehen. Im Anschluss hatten die Athleten beim gemeinsamen Bowling die Möglichkeit, sich mit Kati auf anderem Terrain zu messen und den Abend entspannt ausklingen zu lassen. Ein toller Einstieg also in ein tolles Wochenende. 

Am Samstagmorgen ging es direkt nach dem Aufstehen erst einmal zum gemeinsamen Morgensport. Danach gab´s Doping – einmal am Frühstücksbuffet – im Anschluss dann als Vortrag. Thomas Berghoff von der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) erklärte den Jugendlichen, wie man sich vor Doping schützt, bei Dopingproben verhält und wie solche Verfahren ablaufen. Dass bereits eine Aspirin oder ein Hustensaft als Dopingmittel auf der Liste der verbotenen Substanzen steht, war für die Jugendlichen neu. Denn, bisher haben sie sich mit diesem Thema nicht auseinandergesetzt. Daher war der Workshop „Gemeinsam gegen Doping“ sehr aufschlussreich und für die weitere Laufbahn der jungen Athleten sehr wichtig. 

Nach der Theorie am Vormittag stand nach dem Mittagessen eine Mountainbike-Tour durch den Thüringer Wald auf dem Programm. Kati ließ es sich nehmen, den Camp-Teilnehmern ihre Heimat und natürlich ihre Trainingsstrecken zu zeigen. Schließlich hat sie hier im Sommer wie Winter viele Kilometer zurückgelegt. Zur Belohnung gab es für die Kids leckeren Schmandkuchen – auch das hat schon Tradition beim KatiCamp. 

Am Abend lautete das Motto „Meet & Greet bei Urfladen und Hausgemachten“ in Kati´s Bistro „Heimatlon“ in Steinbach Hallenberg, ihrem Heimatort. In gemütlicher familärer Atmosphäre wurde geschlemmt, gefachsimpelt und viel gelacht. Spannend wurde es bei der Auslosung der Staffelteams für den Biathlon-Wettbewerb am Sonntag. Hier durfte Lotta die Glücksfee spielen und die Lose ziehen – unterstützt von Jakob, ihrem kleinen Bruder. Am Ende des Abends schmiss Kati noch eine Runde Eis aus der Eistheke. Auch hier wurde sie tatkräftig von Ihren Kindern unterstützt. Also, voller Familieneinsatz für die Camp-Teilnehmer.

Am Sonntag wurde es dann ernst. Zunächst ging es zu Fuß im leichten Trab zur DSV-Schießhalle. Dort konnten sich die Jugendlichen unter Anleitung von Kati und Sandro Brislinger - dem Waffenwart der deutschen Biathlon-Nationalmannschaft - noch den letzten Schliff für das Schießen mit Kleinkaliber-Waffen holen. Insgesamt stellten sich 5 Staffeln á 3 Athleten dem Wettkampf. Jeder Athlet musste einmal liegend, einmal stehend schießen – statt auf Skiern wurde gejoggt. Hier ging es Schlag auf Schlag. Wer nicht traf, musste in die Strafrunde – also, wie im echten Wettkampf.  Begleitet wurde der Wettkampf vom MDR Thüringen, der mehrere Jugendliche und natürlich auch Kati Wilhelm interviewte. Es war ein spannender Wettkampf mit großer Leidenschaft der Nachwuchsathleten. Auch wenn es nur einen Sieger geben kann, bei der anschließenden Siegerehrung ging kein Teilnehmer leer aus. Alle durften sich über schöne und vor allem nützliche Preise freuen - Erinnerungsfoto mit Kati inklusive. 

Der Abschied fiel schwer. Denn nach so einem intensiven Wochenende ist man als Gruppe gut zusammen gewachsen. Und auch die Betreuung seitens Kati, die quasi rund um die Uhr präsent war, ist außergewöhnlich. Das KatiCamp ist also etwas ganz besonderes und wird sicher noch lange bei allen Camp-Kids in guter Erinnerung bleiben. Für Kati steht fest, dass sie in jedem Fall weiterhin dem Biathlon-Nachwuchs zur Seite stehen wird. Sie wird die Jugendlichen fest im Auge behalten und freut sich aber auch schon auf nächstes Jahr, wenn das KatiCamp 2018 wieder ansteht.

Programmflyer Katicamp 2017
>> Trailer KatiCamp 2014 (Weiterleitung Youtube)
>> Flyer KatiCamp 2017

Archiv




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